Satzung des Rhönklub-Zweigverein Eichenzell

 

Einleitung.

§ 1 Name und Sitz

§ 2 Vereinszweck

§ 3 Mitglieder

§ 4 Die Mitglieder bis zum 25. Lebensjahr zählen zur Deutschen Wanderjugend im Rhönklub e. V., Fulda.

§ 5 Organe

§ 6Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

§ 8 Delegierte

§ 9 Ehrenrat

§ 10 Rechnungsprüfer

§ 11 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

§ 12 Inkrafttreten der Satzung und der Satzungsänderung

 

 

Einleitung

Im Jahre 1919 wurde in Eichenzell der Wanderklub „Durch Wald und Flur“ gegründet. Dieser Wanderklub hat sich 1934 dem Rhönklub angeschlossen, weil man erkannt hatte, dass nur in der Gemeinschaft die Ziele um die Erschließung und Erwanderung der Rhön verwirklicht werden konnte.

§1 Name und Sitz:

  1. Der Verein führt den Namen Rhönklub-Zweigverein Eichenzell e. V. und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Sitz des Vereins ist Eichenzell.
  2. Der Verein ist ein selbständiger Zweigverein des Rhönklubs e. V. in Fulda und gehört zum Fulda-Gau.

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Rhönklub will die Landschaft und die Kultur der Rhön schützen und pflegen und auf die Wahrung ihrer Wesensart hinwirken.

Der Rhönklub bemüht sich, diese Zwecke besonders zu erreichen durch:

  • Erwandern der Heimat,
  • durch Ausbau, Unterhaltung und Markierung von Wanderwegen,
  • durch tätigen Umweltschutz und Schutz der Kulturgüter,
  • durch Förderung und Weiterbildung seiner Mitglieder.
  1. Der Rhönklub ist parteipolitisch ungebunden und überkonfessionell.
  2. Der Rhönklub verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes ,,Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  3. Der Rhönklub ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Rhönklubs dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Rhönklubs fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt erden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Rhönklubs darf das Vermögen nur einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einer gemeinnützig anerkannten Körperschaft zufließen, die es als ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 der Satzung des Rhönklubs verwenden darf.

Beschlüsse über die künftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. Keine Person hat Anspruch auf einen Teil des Vereinsvermögens, wenn sie aus dem Rhönklub ausscheidet oder wenn der Rhönklub aufgelöst oder aufgehoben wird.

§ 3 Mitglieder

  1. Mitglieder des Vereins können sowohl natürlich als auch juristische Personen sein.
  2. Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Für die bisherigen Mitglieder des nichtrechtskräftigen Zweigvereins, die bei der Gründungsversammlung nicht anwesend sind gilt, dass sie mit der Zahlung ihres nächsten Mitgliedsbeitrages ihren Beitritt erklären.
  3. Die Mitgliedschaft erlischt:
    1. durch Tod bzw. Verlust der Rechtsfähigkeit
    2. durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur mit Wirkung zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen.
    3. durch Ausschluss seitens des Vorstandes. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied gegen den Zweck und die Interessen des Vereins in grobpflichtwidriger Weise verstößt. Dies ist auch dann der Fall, wenn sich ein Mitglied trotz schriftlicher Abmahnung hartnäckig weigert, seinen Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.
  4. Die Mitglieder zahlen den durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag.
  5. Zu Ehrenmitglieder können Personen ernannt werden, die sich um die Heimataufgabe in der Rhön, innerhalb und außerhalb des Rhönklub-Zweigvereins, besondere Verdienste erworben haben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragsleistung befreit.

§4 Die Mitglieder bis zum 25. Lebensjahr zählen zur Deutschen Wanderjugend im Rhönklub e. V., Fulda.

§ 5 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich in den Monaten Januar bis März statt, und wird den Mitgliedern mindestens 10 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung durch den 1. Vorsitzenden schriftlich bekanntgegeben.
  2. Der Mitgliederversammlung obliegen:
    1. die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes und der Jahresabrechnung des Kassierers.
    2. die Genehmigung der Jahresabrechnung und die Entlastung des Vorstandes.
    3. alle zwei Jahre die Wahl der Vorstandsmitglieder.
    4. die Beschlussfassung über Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein.
    5. Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins.
    6. die Festsetzung der Mitgliederbeiträge.
  3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt, abgesehen von den Beschlüssen nach § 6, Ziff. 2 e) dieser Satzung, mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  4. Anträge zur Mitgliederversammlung sind dem Vorstand mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung vorzulegen. Dringlichkeitsanträge sind gestattet, sofern sie von mindestens zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder unterstützt werden.
  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich vom Schriftführer niederzulegen. Das Versammlungsprotokoll ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
  6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein viertel Teil der Mitglieder unter Angabe der Gründe den schriftlichen Antrag beim Vorsitzenden stellt.

§ 7 Vorstand

  1. Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins. Er ist alle zwei Jahre von einer Mitgliederversammlung neu zu wählen. Der Vorstand bleibt bis zur ordnungsgemäßen Neuwahl im Amt.

Zum Vorstand gehören:

  • der 1. Vorsitzende
  • der 2. Vorsitzende
  • der Schriftführer
  • der Kassierer
  • der Wanderwart
  • der Wegewart
  • der Kulturwart
  • der Naturschutzwart
  • der Jugendwart

Zum erweiterten Vorstand gehören auch:

  • der stellvertretende Kassierer
  • der stellvertretende Wanderwart
  • der stellvertretende Wegewart
  • der stellvertretende Kulturwart
  • der Gerätewart
  • der Turmwart
  • die Gruppenwarte
  1. Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins erfolgt durch den 1. Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter. Im Innenverhältnis des Vereins wird bestimmt, dass der Stellvertreter des 1. Vorsitzenden nur in den Fällen tätig wird, in denen der 1. Vorsitzende verhindert ist.
  2. Der Vorstand ist nach Bedarf durch den 1. Vorsitzenden einzuberufen der, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder die Einberufung verlangen.

Dem Vorstand obliegt:

  1. die Geschäftsführung des Vereins
  2. die Beschlussfassung über die Benutzung und Unterhaltung der für Gemeinschaftseinrichtungen notwendigen Regelungen
  3. die Aufstellung eines Haushaltplanes
  4. die Beachtung und Durchführung der Beschlüsse und Empfehlungen der Mitgliederversammlungen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der gewählten Vorstandsmitglieder anwesend sind. Kommt auf eine ordentliche Einladung keine beschlussfähige Vorstandssitzung zustande, so ist innerhalb einer Woche eine neue Vorstandssitzung einzuberufen. Auf dieser Sitzung ist der Vorstand auf jeden Fall beschlussfähig.

§ 8 Delegierte

  1. Der Verein wird in den Hauptversammlungen des Rhönklubs e. V. in Fulda durch Delegierte vertreten. Für jedes angefangene halbe Hundert seiner Mitglieder ist ein Delegierter zu entsenden.
  2. Die Delegierten haben nach den ihnen vom Zweigverein erteilten Richtlinien zu handeln.
  3. Delegierter kann jedes ordentliche Mitglied sein.

§ 9 Ehrenrat

  1. Der Verein kann einen Ehrenrat bilden. Er besteht aus fünf bewährten Mitgliedern, die nicht zum Vorstand gehören, sowie dem Vorsitzenden des Vereins, der den Vorsitz führt.
  2. Der Ehrenrat gibt sich seine Geschäftsordnung selbst.
  3. Der Beschluss des Ehrenrates ist endgültig.

§ 10 Rechnungsprüfer

Die Jahreshauptversammlung wählt jeweils auf die Dauer von drei Jahren zwei Rechnungsprüfer. Eine Wiederwahl ist möglich. Sie haben die Kassengeschäfte des Vereins spätestens 14 Tage vor der Hauptversammlung zu prüfen und mindestens einmal im Jahr eine Kassenkontrollprüfung durchzuführen.

§ 11 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

  1. Satzungsänderung und Auflösung des Vereins können nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu diesen Beschlüssen ist eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  2. Solange sieben Mitglieder zur Fortsetzung des Vereins entschlossen sind, ist die Auflösung ausgeschlossen.
  3. Die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung richtet sich nach § 2, Abs. 3, dieser Satzung.

 

§ 12 Inkrafttreten der Satzung und der Satzungsänderung

  1. Die vorstehende Satzung wurde am 21. Januar 1978 von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. Sie tritt mit dem Tag der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
  2. Ändert die Mitgliederversammlung eine Satzungsbestimmung so gilt die Änderung mit dem Tag der Eintragung in das Vereinsregister.
  3. Mit Inkrafttreten dieser Satzung treten alle früheren Satzungen außer Kraft.

Eichenzell, den 21. Januar 1978

Rhönklub Zweigverein Eichenzell

1.Vorsitzender

2.Vorsitzender

Wanderwart

Wegewart

Kulturwart

Naturschutzwart

Jugendwart

Bei der Neufassung und Änderung der Satzung haben durch Beratung und

Anhörung außer den Vorstandsmitgliedern noch mitgewirkt.

 

Präsident des Rhönklubs

Bürgermeister der Gemeinde Eichenzell

Die Eintragung in das Vereinsregister ist

am 17. April 1978 erfolgt.

gez.: Geschäftsstelle des Amtsgerichts, Abt. 5

 

 

Download: Satzung des Rhönklub Zweigverein Eichenzell