Rhönklub Zweigverein Eichenzell

Wanderverein Eichenzell

Autor: Geli Jestädt

Hutzelfeuer 2020

Rhönklub Eichenzell entzündete bereits am „Hutzelsamstag“ den Eichenzeller Hutzelhaufen

 

Über 250 Bürger strömten zur Winteraustreibung an den Eichenzeller Wartturm/
Besucher lobten die tolle Stimmung und gute Bewirtung
Eichenzell (UB).

Entgegen der langjährigen Tradition wurde die Winteraustreibung im Kernort Eichenzell in diesem Jahr bereits am Vortag des Hutzelsonntag vorgenommen. Trotz regnerischem Wetter herrschte beim diesjährigen Eichenzeller Hutzelfeuer am Eichenzeller Wartturm wieder reges Treiben und eine gute Stimmung durchzog die kleine Festveranstaltung. Etwa 250 Bürger sind gekommen, um die langjährige Tradition mit dem Hutzelfeuer zu feiern, womit traditionell der Winter in Mittel-, Osthessen, Nordhessen und in Thüringen endgültig ausgetrieben werden soll.

Wie jedes Jahr veranstaltete der Rhönklub Eichenzell diese Veranstaltung und die zahlreichen Besucher wurden mit leckeren Grillwürstchen und Getränken in bewährter Weise bewirtet. Der Eichenzeller Rhönklub Vorsitzender Thorsten Heiliger begrüßte die Gäste und bedankte sich besonders bei Angelika Jestädt, die sich seit vielen Jahren mit ihrer Familie und mit der Rhönklub-Gruppe „Junge Familien“ um die Organisation des Hutzelfeuers im Kernort Eichenzell verdient macht. So hielt sie auch in diesem Jahr mit zwei ihrer Kinder in der Nacht vor dem ursprünglich geplanten Termin die „Feuerwache“ am Hutzelhaufen, um zu verhindern, dass der Hutzelhaufen vorzeitig angezündet wird.

Bürgermeister Dieter Kolb begrüßte mit einem Grußwort die Bürgerschaft und zeigte leichtes Bedauern, das er als Gemeindeoberhaupt letztmalig beim Hutzelfeuer dabei sein kann. Motiviert und gut gelaunt präsentierte sich auch der designierte Bürgermeister Johannes Rothmund bei der traditionellen Veranstaltung. Ortsvorsteher Gerhard Dehler lies sich entschuldigen. Ehrenvorsitzender Bernd Günder, Pfarrer Christian Schwierz, SPD-Fraktionsvorsitzender Lutz Köhler und EDG-Vorsitzender Dirk Fischer gaben sich wieder die Ehre und beobachteten mit Freude den riesigen brennenden Reisighaufen.

Vor Beginn der Veranstaltung hatte Angelika Jestädt mit den jungen Familien, und vielen Kindern eine kleine Wanderung zum Wartturm gemacht, wo die selbst gebastelte „Hutzelpuppe“ voraus getragen wurde. Viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Julian Rudolf (stellv. Wehrführer Feuerwehr Eichenzell) und der neue Bürgermeister Johannes Rothmund beteiligten sich ebenfalls an der Wanderung zum historischen Watturm. Die Gruppe mit 50 Personen trug viele Fackeln und Laternen, was ein eindrucksvolles Bild ergab. 

Gemeinsam mit den Hutzelmädchen und Hutzeljungen entzündeten dann alle anwesenden Rhönklub –Funktionäre und die gemeindlichen Honoratioren den Hutzelhaufen, der sich trotz Nässe relativ gut entzündete und lichterloh einige Stunden brannte. Die Kinder hatten großen Spaß bei der Betrachtung des gigantischen Feuers und die Erwachsenen unterhielten sich angeregt in gemütlichen Gesprächsrunden. Für gute und stimmungsvolle Musik sorgte Mario Bohl und so erfreuten sich Jung und Alt an den leckeren Kräppel, Bratwürstchen, Glühwein und diversen Getränken. Zur Schonung der Umwelt wurden Heißgetränke diesmal nicht mehr in Einmalbechern ausgegeben, was bei den Besuchern gut ankam. Viele positive Stimmen hörte man bei der Veranstaltung, dass das Hutzelfeuer erstmalig an einem Samstag entzündet wurde und die jungen Familien somit länger bei der schönen Veranstaltung verweilen konnten. Rhönklub-Vorsitzender Thorsten Heiliger freute sich, das die Bürger und Vereinsmitglieder dem schlechten Wetter trotzten und so zahlreich zum Wartturm gekommen sind, um den Winter (den es nicht wirklich gab) zu vertreiben. So war das Eichenzeller Hutzelfeuer wieder ein schönes Erlebnis und ein voller Erfolg. Jugendfeuerwehr

  

Eröffnungswanderung

Trotz Regen gute Stimmung bei der Eröffnungswanderung des Rhönklub ZV Eichenzell

 

Für das Wanderjahr 2020 hat der Eichenzeller Wanderverein wieder viele interessante Veranstaltungen geplant

Eichenzell (UB). Mit seiner traditionellen Eröffnungswanderung startete der Rhönklub Zweigverein Eichenzell e.V. in das Wanderjahr 2020. Nach dem Motto „Wandern ist nicht nur ein guter Vorsatz“ beteiligten sich trotz regnerischem Wetter 32 Mitglieder an der rund einstündigen Wanderung und hatten wieder großen Spaß bei der Bewegung in der Natur.

Nach der rund einstündigen Wegstrecke freuten sich die wanderlustigen Mitglieder auf Kaffee und hausgemachten Kuchen im gemütlichen Klubraum. Rhönklub – Vorsitzender Thorsten Heiliger begrüßte die aktiven Wanderer und freute sich über die rege Teilnahme an der Eröffnungswanderung. Jugend- und Familienwartin Angelika Jestädt präsentierte auf der Leinwand zahlreiche Bilder von den Wanderungen und Veranstaltungen des Vereinsjahrs 2019.

Das Wanderungs- und Veranstaltungsprogramm für dieses Jahr wurde ebenfalls vorgestellt und die Mitglieder zeigten sich begeistert von den geplanten Aktivitäten. Sie freuen sich riesig über die gemeinsamen Aktivitäten im größten und aktivsten Wanderverein im Biosphärenreservat Rhön. Der Erlös der Eröffnungswanderung wird wie in den vergangenen Jahren wieder einer sozialen Einrichtung gespendet. Der Rhönklub ZV Eichenzell freut sich nun auf die Ausrichtung des Hutzelfeuers am Eichenzeller Wartturm, welches in diesem Jahr ausnahmsweise schon an einem Samstag ( 29.02.2020 ) entzündet wird. Um 18:30 Uhr wird das Hutzelfeuer gemeinsam mit Bürgermeister Dieter Kolb und weiteren Honoratioren angezündet. Für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt. Zur Schonung der Umwelt werden Besucher gebeten, dass sie eine eigene Tasse für Heißgetränke mitbringen. Der Rhönklub freut sich auf das traditionelle Hutzelfeuer und auf schöne Stunden mit der Bürgerschaft.

Bilder (Angelika Jestädt): Bei der Eröffnungswanderung des Rhönklub ZV Eichenzell hatten die Mitglieder wieder großen Spaß an der Bewegung und beim gemütlichen Beisammensein.

Werwolfabend 15.02.20

Spannung und gute Unterhaltung beim 1. Werwolfabend des Rhönklub ZV Eichenzell

 

Eichenzell (UB).
Mit dem 1. Werwolfabend veranstaltete die Gruppe „Junge Familien“ des Rhönklub ZV Eichenzell einen interessanten Spielabend – quasi von der Jugend für die Jugend- im Eichenzeller Klubraum. Das Werwolf-Spiel ist ein beliebtes Denk- und Diskussionsspiel für Gruppen. Jeder Spieler erhält eine Spielkarte und betrachtet versteckt sein Symbol. Ein Spielleiter moderiert das Spiel. Prinzipiell wechseln sich dabei zwei Phasen ab, Tag und Nacht. In der Nacht haben alle Spieler die Augen geschlossen, nur die jeweils aktive Gruppe/Person darf die Augen öffnen.

Das Spiel basiert dabei auf Ehrlichkeit aller Mitspieler. In der Nacht suchen sich die Werwölfe ein Opfer und töten dieses. Am Tag rätselt die gesamte Dorfgemeinschaft, wer Werwolf sein könnte, und erschießt schließlich eine Person mit einer silbernen Kugel. Ziel beider Gruppen – „normaler“ Dorfbewohner und Werwölfe – ist es jeweils, als einzige Gruppe im Spiel zu bleiben. Dabei reicht es den Werwölfen, genau so viele zu sein wie die Dorfbewohner, da sie am Tag durch die Stimmengleichheit nicht mehr erschossen werden können und in der Nacht die übrigen Dorfbewohner fressen. Spielgerecht wurde der Klubraum für die Tag- und Nachtphase dekoriert.

Die Mitglieder Arno und Aron Jestädt haben den Spielabend organisiert und moderiert. Arno Jestädt begrüßte die 31 Spielteilnehmer und Aron Jestädt erklärte den Spielablauf und die im Spiel vorkommenden Figuren. Abwechselnd fungierten die beiden jungen Mitglieder als Spielführer und die Mitspieler hatten großen Spaß an dem anspruchsvollen Denkspiel. Vier Spieldurchläufe wurden gespielt und so gab es vier Stunden lang lag Spannung und beste Unterhaltung im gemütlichen Spielkreis. Für gutes Essen und Trinken war an diesem Abend natürlich auch gesorgt und so gingen alle Spielteilnehmer zufrieden nach Hause. Die jungen Leute waren sich am Ende des Abends einig, das weitere Werwolfabende und andere Spielabende in diesem Jahr veranstaltet werden sollen.

Die Familiengruppe beteiligt sich am 8. März 2020 an einem interessanten Kreativ-Workshop in der Kunststation Kleinsassen, welcher von der Deutschen Wanderjugend (DWJ) angeboten wird. Die Gruppe „Junge Familien“ des Rhönklub ZV Eichenzell ist über das ganze Jahr hinweg sehr aktiv und bietet immer wieder interessante Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Familien an. Jugend- und Familienwartin Angelika Jestädt freut sich immer, wenn viele Mitglieder an den Veranstaltungen teilnehmen und sie gibt sich gemeinsam mit ihrer Familie bei der Vorbereitung der Vereinsaktivitäten immer größte Mühe.

Klopse Essen

Das Klopse-Essen am Kirmesmontag hat beim Rhönklub Zweigverein Eichenzell bereits eine lange Tradition und die Veranstaltung ist ein fester Termin im Jahresprogramm des großen Wandervereins. So kamen in diesem Jahr wieder über 60 Mitglieder und Gäste in den gemütlich geschmückten Klubraum, um sich vom fleißigen Team des Rhönklubs kulinarisch verwöhnen zu lassen. Für einen sozialen Betrag von fünf Euro erhielten die Gäste einen leckeren Fleischklops, ein Bier und einen Schnaps. Vorsitzender Thorsten Heiliger und sein Stellvertreter Lothar Jestädt begrüßten die Wanderfreunde und prosteten der Feiergesellschaft zu. Klubraumwartin Waltraud Günder versorgte die gut gelaunten Gäste mit den Leckereien. Auch Mitglieder der Eichenzeller Feuerwehr, der Backgemeinschaft Eichenzell und des Handwerker- und Kulturverein 1894 Eichenzell e.V. ließen sich beim befreundeten Rhönklub an diesem Abend verwöhnen.

Thorsten Heiliger konnte auch die Bürgermeisterkandidaten Johannes Rothmund (CDU) und Lutz Köhler (SPD) begrüßen, die Station bei ihrer Wahlkampftour machten. Viele Gäste nutzten gleich die Gelegenheit, um mit den Bürgermeisterkandidaten ins Gespräch zu kommen und sie nach ihren Zielen zu befragen. Lutz Köhler ist selbst ein begeisterter Wanderfreund und seit vielen Jahren Mitglied des Rhönklub ZV Eichenzell. Er und auch Johannes Rothmund zeigten sich von den vielfältigen Aktivitäten des Eichenzeller Wanderverein begeistert und lobten den guten Zusammenhalt des Vereins. An den Tischrunden wurde lebhaft diskutiert und viel gelacht. Der leckere Duft der Klopse und die gute Stimmung sorgten dafür, dass das Klopse-Essen wieder zu einem kleinen Erlebnis wurde.

Kartoffelfest 22.09.19

Großer Andrang und gute Stimmung herrschte beim diesjährigen Kartoffelfest beim Rhönklub ZV Eichenzell e.V., welches am Eichenzeller Wartturm bei herrlichem Spätsommerwetter ausgiebig gefeiert wurde. Den ganzen Tag über wurde dort für Fans der Knolle einiges geboten, es gab frisch gegarte Kartoffeln nach alter Rhöner Art,  schmackhafte  Kartoffelpuffer mit Schmand, leckere Grillspezialitäten, kühle Getränke  und einiges mehr. Zu Beginn des traditionellen Kartoffelfestes veranstaltete die Gruppe  „Junge Familie“ eine kleine Wanderung, woran sich viele Kinder mit ihren Eltern beteiligten. Jugend- und Familienwartin Angelika Jestädt begrüßte die wanderlustigen Mitglieder und informierte zu Beginn der kleinen Wanderung über die zukünftigen Aktivitäten des Rhönklub ZV Eichenzell. Nach der Wanderung wurde das Kartoffelfeuer am „Türmchen“  entzündet und darin wurden frisch geerntete Kartoffeln gegart. Für Groß und Klein wurden wieder viele Spiele und ein interessantes Quiz rund um die Kartoffel angeboten. Für die Kinder wurde auch die Geschichte vom Kartoffelkönig in freier Natur vorgelesen. Zudem musste das Gewicht einer als „Kartoffelkönigin“  mit Krone verkleideten Knolle geschätzt werden. Über 50 Personen beteiligten sich an der Schätzung. Diejenigen fünf „Schätzer“, die das Kartoffelgewicht am nächsten geschätzt haben, erhielten einen schönen Preis. Den ganzen Tag vergnügten sich zahlreiche Mitglieder, Bürger und Gäste  gut gelaunt am Eichenzeller Wartturm. Das Team des Rhönklub ZV Eichenzell versorgte die Gäste in bewährter Weise und so fühlten sich die Besucher am Eichenzeller Wahrzeichen auch beim diesjährigen Kartoffelfest wieder rundherum wohl.

Neue Kräuterexperten

Bei herrlichem Wetter machten sich 13 Kinder mit drei Betreuen auf zur Kräuterwerkstatt in Thalau.
Schon beim durchlaufen des schönen Kräutergartens umströmte jeden der Duft verschiedenster Kräuter und Blumen.
Und es ging auch schon gleich los mit der Produktion der Kräuterlimonade. Andrea Farnung erklärte den Kindern die hierfür vorbereiteten Kräuter und weckte damit sehr schnell das Interesse der kleinen und großen Besucher. Mit großem Interesse wurden unter anderem Zitronenverbene und Giersch in Apfelsaft aus eigener Herstellung eingerührt.

 

Im Garten erfuhr die Gruppe erstmal das Wichtigste über die Ringelblume. Unter anderem auch, dass sie 3 verschiedene Samenvarianten hat, wie sie heißen und wie sie sich verbreiten. Die Kinder waren beeindruckt und begeistert was sich die Natur einfallen lässt, damit wir uns an der schönen und heilenden Blume erfreuen können.

Dann ging es auch schon gleich zur Herstellung der Ringelblumensalbe.
Andrea hatte für uns bereits Blüten in Öl eingelegt und die Kinder konnten alle noch ein paar frische Blüten aus dem Garten ernten und dazu tun. Das Blütenöl wurde erhitzt und darin Bienenwachs geschmolzen, dann wurde die Creme in kleine Gläschen umgefüllt und musste nur noch auskühlen. Fertig war die Ringelblumensalbe die z.B. bei Entzündungen hilft, gegen trockene rissige Haut oder Lippen und sie fördert die Heilung von Wunden.

Im Anschluss genossen die Kinder erstmal leckere Kräuterlimonade, bevor sie dann zur Kräuterwanderung aufbrachen. Die Kinder bekamen kleine Kräuterkörbchen und los gings.

Andrea erklärte wo man welche Kräuter am besten sucht und auf was man achten sollte. Schnell füllten sich die Körbe mit den Kräutern und wir konnten zur zweiten Verkostung in Form eines Picknicks übergehen.
Die Kräuter mussten nun geschnitten werden und jeder konnte ausprobieren, wie man Butter selber herstellt. Ruck Zuck hatten wir eine leckere Käuterbutter, die wir mit Brot und dem Kräuterapfelsaft (den die Kinder am Anfang selber machten) genossen. Gut gestärkt traten wir den Weg zurück zur Kräuterwerkstatt an und freuten uns über die fest gewordene Salbe.
Damit das Ganze nicht ein einmaliges Erlebnis wird, bekamen alle das Rezept und ein paar Samen der Ringelblume mit.

 

Alle neuen Kräuterexperten freuten sich über die gelungene Aktion mit der DWJ und sind schon gespannt auf die nächsten tollen Angebote.

Bericht und Bilder von Geli Jestädt

Schwarzen Moor

„Wenn die Heide blüht“
war das Thema derTageswanderung am 24.8.2019
zur Heideblüte im „Schwarzen Moor“. 

Um 8:00 Uhr ging es von Eichenzell in Fahrgemeinschaften los zum Dreiländereck in der Rhön. In den Morgenstunden ab 9:00 Uhr wanderten
wir gemütlich durch das Schwarze Moor und genossen die üppig lila blühenden Heideflächen. Gerade jetzt sind sie in voller Blüte. Außer der Besenheide oder Heidekraut entdeckten wir verschiedene Beeren und Torfmoose die typisch für Moore sind. Diese sehr seltenen Pflanzenarten gilt es im Biosphärenreservat der bayerischen Rhön zu schützen. Deshalb sind auch Holzpfade für die Moorbetrachter angelegt die nicht verlassen werden sollen.

 

Das Bild zeigt ein Moorauge des Hochmoorbereichs,
eingebettet und umsäumt
von Heide im Schwarzen Moor. Zur
weiteren Erklärung des Moors, deren
Entstehung und Bedeutung sind Schilder
und Tafeln mit Beschreibungen des
Moorbereichs aufgestellt die von den
Wanderern gerne in Augenschein genommen wurden.

 

Es war ein sehr schöner und genussvoller
Morgen zum Wandern, der mit einer weiten
und schönen Aussicht vom Turm im
Schwarzen Moor genossen

 

 

 

 

 

Nach einer Stunde ging die Wanderung
weiter in Richtung Sennhütte nach Leubach,
wo wir eine kleine Rast machten. Auf dem
Museumsweg ging es weiter auf den Salkenberg
zum Heimatblick. Von dort hatten wir bei
bestem Sommerwetter eine grandiose Aussicht
nach Thüringen und Bayern.
Gegen Mittag erreichten wir Frankenheim, das
höchst gelegene Dorf der Rhön.

 

In der Gaststätte Schweinebucht genossen wir gutes Essen und
kühle Getränke zur Erholung. Nach der Mittagspause wanderten wir nach einem weiteren kurzen Anstieg zurück zum Parkplatz am
Dreiländereck und fuhren nach Eichenzell zurück. Insgesamt erwanderten 18 Personen diese wunderschöne Strecke über 16 Kilometer Länge.

Die Wanderführung hatten die Familien Auth und Giesler übernommen.

Inlinerkurs 26.05.19

Marburg – Gästeführung und Besuch des Chemikums

Am 4. Mai 2019 war es soweit. Der Rhönklub Eichenzell fuhr mit insgesamt 44 Erwachsenen und Kindern nach Marburg. Programm war eine Gästeführung in Marburg und in der Elisabethkirche, sowie der Besuch des Chemikums.

 

Um 8:30 Uhr morgens ging es dann auch schon los. Alle waren sehr gespannt und freuten sich auch schon auf den Tag in Marburg. Lutz Köhler leitete die Gästeführung und gab sogar während der Hinfahrt schon einige interessante Fakten und Hintergrundwissen zu und um Marburg. So konnte sich jeder schon einmal während der Fahrt ein Bild der schönen Universitätsstadt machen. Nach knapp eineinhalb Stunden kam der Rhönklub auch schon an der Elisabethkirche an. Neben dem langweiligen Stillsitzen und Zuhören wurden die Kinder auch in die Führung miteingebunden und durften mit raten, sowie ihr Wissen unter Beweis stellen. Es war also für jedes Alter interessant. Hautnah konnte man das Grab der Elisabeth von Thüringen bestaunen und erfuhr noch Näheres zu ihrem Leben. Genauso lernten alle Mitglieder genaueres über den Baustil und die Geschichte der Kirche.

  

Die Elisabethkirche ist perfekt für einen Rundgang konzipiert sodass die Führung gegen 11:40 Uhr endete und Lutz Köhler nun zur Altstadt Marburgs überging.

Dazu achtete Herr Köhler, der auch schon in seiner Studentenzeit Gästeführungen durchführte, auf einen schönen Rundgang durch die Stadt, um einen perfekten Überblick von Marburg zu bekommen. Marburg ist sehr vielseitig und an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, was man durch die Gästeführung noch einmal genauer erkennen konnte. Vielen wurde nun auch die Bedeutsamkeit Marburgs bewusst, da Marburg als Wiege Hessens gilt. Durch das anstrengende Treppensteigen der hügeligen Stadt brauchten alle erst einmal eine kleine Stärkung, die sie im Gästehaus „Hansehaus rechts“ vorfanden.

 

Um 15 Uhr machte ein Teil der Gruppe einen kleinen Stadtbummel und wanderte zum Landgrafenschloss hinauf.

 

Während die anderen das Chemikum besuchten. Hier wurden die Teilnehmer in Gruppen, entsprechend ihres Alters eingeteilt. Alle Gruppen bekamen altersgerecht die Faszination der Chemie nähergebracht.

 

Für die 9-12 Jährigen zum Beispiel gab es ein Krimi Labor. Die Kinder mussten der Polizei helfen einen Juwelenraub aufzuklären. Unterstützt von der Führerin konnten die Kinder selber die gefundenen Indizien wie Schriftprobe, Fingerabdrücke, Fasern, ein weißes Pulver (Drogen?), und eine rote Substanz analysieren. Am Ende der Analysen wurde dann die Verbrecherkartei der Polizei durchgesehen. Mit viel Spaß und Begeisterung waren die Kinder bei der Sache und konnten am Ende auch den Täter überführen.

Alle Kinder waren sehr begeistert und möchten gerne das Chemikum wieder besuchen.

Gegen 18 Uhr befanden sich dann alle wieder auf dem Heimweg.

 

 

Bericht von Maja Köhler und Saskia Heiliger

100 Jahre Wandern in Eichenzell

 

KREUZBERG – ein Klassiker in der Rhön

Seit 100 Jahren wandern wir zu unserem Gedenkstein am Kreuzberg und in diesem Jahr war es am 10. Juni 2019 zum 78. Mal so weit. Wir trafen uns in Eichenzell an der Genossenschaftsbank und fuhren in Pkws zum Kreuzberg. Dort angekommen starteten wir unsere Wanderung zum Gedenkstein mit jung und alt.

Traditionell  hielten wir am Gedenkstein inne und genossen eine angemessenen Rede zum Gedenken an unsere Gefallenen und  die seit der letzten Kreuzbergwanderung verstorbenen Vereinsmitglieder.  Nicolai Günder und Maurice Wroblewski untermalten mir frischen Trompetenklänge die Gedenkfeier.

Nach einer leckeren Erfrischung am Kreuzberg  traten wir die Heimreise an und konnten bei schönen Wetter den Abschluss am Eichenzeller Wartturm erleben.